Berufshaftpflicht

Es hat mich sehr positiv verblüfft, in jüngster Zeit häufiger mal Gesellschaftsverträge von Journalistenbüros gelesen zu haben, in denen für jeden Mitstreiter eine Berufshaftpflicht mit Vermögensschutz verpflichtend war. Jeder Journalist, auch die angestellten, die hin und wieder und nebenbei mal „was schreiben“, sollten sich gegen Berufshaftpflichtschäden absichern. Ein solcher Schaden beginnt geradezu profan bei der wertvollen chinesischen Vase, die versehentlich am Rande eines Interviews zerbrochen wird bis hin zu dem Vermögensschaden, den ein Prominenter geltend macht, weil ein vom Freien aufgenommenes Foto – eigentlich widerrechtlich – vom Verlag später zu Werbezwecken genutzt wird. Denn auch dafür trägt der Freie die Verantwortung.
Die allermeisten Berufshaftpflicht-Versicherungen enthalten auch die Privathaftpflicht und sogar die Familienhaftpflicht und sind deshalb eine vergleichsweise überschaubare Ausgabe. Vergleiche lohnen auf jeden Fall, da es ganz erhebliche Prämienunterschiede gibt.