KSK + Sozialversicherung

Im Zweifel sind es einige Tausend Euro, die kreative Freie – ebenso wie Schauspieler, Musiker, mancher Grafiker oder Webdesigner, Maler und Bildhauer jedes Jahr von der Künstlersozialkasse (KSK) als Zuschuss zu ihrer Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung „geschenkt“ bekommen können.
Wer, warum und wie wird auf dieser Website und durch meine Beratung er- und geklärt. Und selbstverständlich auch die Lösungen für diejenigen, die keine Chance auf den monatlichen 50-Prozent-Zuschuss aus Wilhelmshaven haben, wo die Künstlersozialkasse ihren Sitz hat.
Schwierig sind stets die Kombinations-Tätigkeiten: Ein „bisschen“ frei, Pauschalist oder nicht, Scheinselbstständig? oder: Darf ich familienversichert, oder nicht?

Zum Beispiel: Gewerbliche Umsätze und Künstlersozialkasse

  • Im Gegensatz zu manchen Regeln im Steuerrecht sind nämlich die ansonsten oft schwer verständlichen Regeln der Künstlersozialkasse (KSK) sehr eindeutig: gewerbliche Nebentätigkeit gibt es für KSK-Versicherte bis 450 Euro monatlich.
  • Darüber hinausgehende gewerbliche Einkünfte verhindern eine weitere Durchführung der Kranken- und Pflegeversicherung über die KSK!
  • Beiträge zur Rentenversicherung für das eingenommene Honorar aus der freiberuflichen Arbeit müssen weiterhin über die KSK entrichtet werden.
  • Man wird also bei höheren gewerblichen Einkünften nicht ausgeschlossen sondern nur auf die Rentenversicherung beschränkt.
  • Wenn wir Einnahmen aus Werbung in unseren selbstherausgegebenen Medien einnehmen, entsteht dadurch bei der KSK jedoch keine „gewerbliche Nebentätigkeit“. Dies hat das Bundessozialgericht erst 2014 so festgestellt.

Finden Sie die richtigen Antworten zu Ihrem individuellen Status auf dieser Website. Wenn weitere Infos gebraucht werden, helfe ich gerne mit meiner Beratung.